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Feste soll man feiern – mit einem von uns

Die Entwicklungsabteilung von KTM besteht aus einer über 200 Personen starken Mannschaft: Manager, Ingenieure sowie Techniker aller Fachrichtungen, Mechaniker und Testfahrer. Bei Letzteren, was niemand wundern dürfte bei einer Firma, die sich »readytorace« auf die Fahnen schreibt, finden sich überdurchschnittlich viele, die in ihrer Freizeit Rennen bestreiten. Einer von ihnen, Offroad-Testfahrer Matthias Walkner, darf sich seit dem Rennen in Teutschenthal sogar Weltmeister nennen, als frisch gekrönter MX3-Champion 2012.

Neue 450 SX-F für Weltmeister Walkner // New 450 SX-F for Worldchampion Walkner.

Walkner ist 26 Jahre alt und betreibt seit seinem 14. Lebensjahr aktiven Motorsport. Er ist der erste Österreicher, der es schafft an die WM-Erfolge von Heinz Kinigadner 1984 und 1985 anzuknüpfen.

Um zu feiern, dass einer aus den eigenen Reihen sportlich derart erfolgreich ist, wurde eine Backstage-Party in der Dauerlauf-Abteilung organisiert, zu der die ganze Belegschaft eingeladen war.

Philipp Habsburg, Leiter der Entwicklungsabteilung, gratulierte in einer Ansprache nicht nur Matthias Walkner herzlich zum WM-Titel, sondern verwies dazu auf weitere stolze KTM Erfolge in diesem Jahr: bislang 17 WM-Titel, den sensationellen Gewinn der Motocross-Meisterschaft in den USA sowie auf über 79.000 verkaufte Motorräder bis Ende des dritten Quartals.

Habsburg würdigte den wertvollen Input aller Mitarbeiter, die mit Test- und Dauerlauf-Aufgaben befasst sind: »Über Meistertitel und Siege wird immer gesprochen. Es sind aber auch zweite Plätze, Niederlagen und unzählige Testkilometer, die KTM an die Spitze treiben. Die Entwicklungsabteilung hat immer das Ziel, die besten Motorräder zu bauen! Am Anfang steht eine Idee, dazwischen entfaltet sich pure Ingenieurs-Leidenschaft und an der Spitze fahren die Testfahrer und geben wichtiges Feedback. Dafür möchte ich allen danken.«

Bevor das Buffet eröffnet wurde, nahm Matthias Walkner für den WM-Titel und als Wertschätzung für die Leidenschaft, die er als KTM Testfahrer seit 2004 an den Tag legt, noch strahlend einige Prämien entgegen: Von der KTM Entwicklung seine neue 450er SX-F, von KTM Motorsport einen netten Scheck und von KTM Österreich sein Lieblingsbike auf Asphalt, eine 690 SMC R. Zum krönenden Abschluss gab es für den Champion einen nicht alltäglichen Helikopter-Flug. Der Start erfolgte vom Parkplatz gleich neben dem Entwicklungszentrum in Mattighofen – Ziel war Wien für den nächsten Termin.