Moto3 Factory Bike Test Almeria (E)

„The Best Seat in Town” – KTM Moto3-Mediatest Almeria (E)

2013 – was war das für eine Moto3-Saison für KTM: Gewinn des Fahrer- und Hersteller-WM-Titels, jedes Saisonrennen gewonnen, 21 Siege in Folge (Saison 2012 mit eingeschlossen). Dominanz ist das einzig zutreffende Wort.

Moto3 – Dominanz ist das einzig zutreffende Wort.

Moto3 Factory Bike Test Almeria (E) Maverick Viñales, Aki Ajo & Danny Kent KTM RC250 RB Red Bull MotoGP Rookies Cup Red Bull Ajo KTM Team Almeria Moto3 Factory Bike Test Almeria (E)
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KTM RC250 RB Red Bull MotoGP Rookies Cup

Das vergangene Jahr steht nicht nur für herausragende Arbeit der talentierten Ingenieure aus Mattighofen; sie beweist auch, dass unser Kunden-Motorsportprogramm funktioniert – drei KTM Fahrer aus drei verschiedenen Teams kämpften bis zum Saisonfinale in Valencia um den Titel. Und unser Puls hat sich gerade erst wieder beruhigt.

Auch nach zwei Jahren ist die Moto3 immer noch eine recht neue Klasse, daher dachten wir, dass bestimmt eine ganze Reihe Journalisten bereits sehnlichst darauf wartet, herauszufinden, was es mit der KTM RC250 GP auf sich hat. Man mag denken, dass es für einen Hersteller einfach ist, ein solches Event zu organisieren und die Journalisten auf diesen speziellen Moto3-Motorrädern ans Fahren zu bekommen – um ehrlich zu sein, war es alles andere als einfach! Die KTM Motorsporttechniker legten sich mächtig ins Zeug (und verzichteten auf eine Menge Schlaf), um der begrenzten Zahl an Journalisten diese einzigartige Chance zu ermöglichen: Privattest im andalusischen Almeria, Mitte November.

Auch die Grand-Prix-Teams und die neuen KTM Fahrer der Saison 2014 nutzen die Gelegenheit die Motorräder zu testen und das Werksteam drehte erstmals Runden mit dem Moto3-Prototypen für die nächste Saison. Maverick Viñales, Moto3-Weltmeister 2013 und 2014 Moto2-Rookie, folgte der Einladung und drehte in seiner zebragestreiften Alpinestars-Lederkombi einige Runden auf dem Prototypen – und er war verdammt schnell!

Aus dem von Aki Ajo geführten Red Bull Ajo KTM Team erklärten sich einige Teammitglieder zur Unterstützung des Events bereit und brachten auch direkt die ganze Boxenausstattung mit – Highlight: das Motorrad mit der Nummer 39, mit dem Luis Salom 2013 die meisten Grand Prix Rennen einfuhr.

Auch das Red Bull MotoGP Rookies Cup Motorrad von Titelgewinner Karel Hanika stand zum Test bereit. Seit seiner Gründung mit KTM Motorrädern ausgestattet, wechselte die Nachwuchsklasse 2013 auf das 250ccm Viertakt-Modell, das in seinen Spezifikationen dem KTM RC250 R Production Racer sehr ähnlich ist. Die Rennen in der Nachwuchsklasse bewiesen, wie gut die käufliche Variante des KTM Rennmotorrads ist.

An den zwei sonnigen Fahrtagen konnten sich die 16 Journalisten aus Belgien, England, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Polen, Spanien (praktischerweise waren wir ja schon vor Ort) und Schweden – zumindest für eine kurze Zeit – wie ein echter Grand-Prix-Pilot fühlen.

Tests von Rennmotorrädern unterscheiden sich stark vom Glanz einer Modellvorstellung – wie z.B. der Launch der kürzlich präsentierten 1290 SUPER DUKE R. Angesichts des unglaublich teuren Grand-Prix-Prototypen wurden selbst die erfahrensten Fahrer unter den Journalisten sichtlich nervös. Mit kleinen Scherzen versuchten wir das Eis zu brechen: Sie sollten sich beim Frühstück zurückhalten, das Wiegen vor der Testfahrt würde zeigen, ob sie das Moto3-Minimalgewicht von 148 Kilo (Fahrer und Motorrad) unterschreiten und damit startberechtigt sind.

Mit kleinen Scherzen versuchten wir das Eis zu brechen: Sie sollten sich beim Frühstück zurückhalten, das Wiegen vor der Testfahrt würde zeigen, ob sie das Moto3-Minimalgewicht von 148 Kilo (Fahrer und Motorrad) unterschreiten und damit startberechtigt sind.

Journalist KTM RC250 GP Journalist KTM RC250 RB Journalist Red Bull Ajo KTM Box Journalist & Jack Miller Journalist, Karel Hanika & KTM RC250 RB
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Journalist, Karel Hanika & KTM RC250 RB

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Journalisten und den wichtigsten Personen des KTM Moto3-Programms, unter ihnen Sebastian Risse (KTM Chef des Straßenrennsportprogramms) sowie Aki Ajo und einigen seiner Teammitglieder, wurde es ernst. Nach einer kurzen Einführung inklusive Geschichte und technischen Daten der Motorräder, sowie „do’s and don’ts“ für den Tag und der Erinnerung, dass keine Talentscouts in Almeria seien, um sie unter Vertrag zu nehmen, begann der zweitägige Test mit einem tiefen Grummeln des Akrapovič-Auspuffs und nervösem Gelächter.

Insgesamt kam jeder Fahrer in den zwei Tagen auf zehn Runden auf jedem der zwei Motorräder, jeweils in Sessions zu je fünf Runden. Das Wetter und die Temperaturen hätten kaum besser sein können und die Strecke beim Test mit richtigen Moto3-Piloten teilen zu können, gab der schreibenden Zunft einen perfekten Eindruck davon, wie schnell die jungen Fahrer auf diesem Niveau bereits sind – ganz klar der beste Platz für jeden Motorsportfan.

Was halten die Journalisten von den KTM Werksbikes? Um das zu erfahren, muss man wohl die zahlreichen Testberichte lesen, die online oder abgedruckt in den einschlägigen Magazinen zu finden sind. Was ich aber sagen kann ist, dass der Gesichtsausdruck aller 16 Journalisten, die von dem winzigen, Karbonfasersitz der Werksmaschine stiegen, unbeschreibliche Freude wiederspiegelte – der Ausdruck von Kindern am Weihnachtsabend trifft es wohl am besten.

Was halten die Journalisten von den KTM Werksbikes? … Der Ausdruck von Kindern am Weihnachtsabend trifft es wohl am besten.