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Moto3-WM-Leader Luis Salom auf der EICMA

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Luis Salom besuchte die Messe in Mailand. Dort zog der Moto3-WM-Leader bei der Weltpräsentation der RC390/200/125-Modellreihe als Erster ein Tuch von den verhüllten Neuheiten. Wir plauderten mit dem Red Bull KTM Piloten über die neuen Bikes und über die WM-Entscheidung am kommenden Wochenende.

 

Nächstes Wochenende in Valencia wird die Moto3-WM entschieden. Mit welcher Einstellung gehst du ins Wochenende und in das für dich so wichtige WM-Finale?

 

Luis Salom: »Wie immer werden wir unser Bestes geben und schauen, was am Ende dabei heraus kommt. Japan war eine Enttäuschung, sowohl für mich, als auch für das Team, das wie immer hart gearbeitet hat. Aber inzwischen sind alle schon wieder voller Enthusiasmus und arbeiten daran, mir für das wichtige Finale in Valencia ein möglichst optimales Bike hinzustellen. Ich sehe dem Rennen ebenfalls voller Enthusiasmus entgegen. Ich werde alles geben, was in meiner Macht steht. Die Saison bisher verlief absolut großartig. Maverick (Viñales), Alex Rins und ich bewegen uns auf sehr hohem Niveau, alle Rennen waren hart umkämpft, so dass es auch für die Zuschauer spannend und spektakulär zuging, was ebenfalls sehr positiv ist.«

 

Während der Saison konntest du einen Punktevorsprung herausfahren. Dieser ist seit den Stürzen beim Japan-GP dahin. Was ging dir dabei durch den Kopf?

Salom: »Nichts! Nach dem ersten Crash habe ich das Motorrad aufgehoben, um weiterzufahren. Obwohl mir klar war, dass das schwierig wird, weil der Lenker war krumm und stand nah am Tank, auch die Kupplung hat nicht normal funktioniert. Dennoch bin ich noch die schnellste Runde gefahren. Ich habe einfach gekämpft und alles probiert. Solange ich im Sattel hocke, kommt Aufgeben nicht in Frage. Dann bin ich erneut gestürzt. Klar ist mir bewusst, dass es damit schwieriger wird, den Titel noch zu gewinnen. Mein Vorsprung beträgt 2 Punkte auf Viñales, 5 auf Rins. Also habe ich noch eine Chance. Ich werde versuchen, diese in Valencia zu nutzen.«

 

Deine Meinung zu den eben vorgestellten RC125, 200 und 390, die recht nahe an eine Moto3-Rennmaschine angelehnt sind. Kannst du dir vorstellen, dass die Jugend darauf abfährt?

Salom: »Ich bin ehrlich beeindruckt. Die neuen RC-Sportbikes sind sehr gut gelungen. Allein wie nahe der Gitterrohrrahmen und die Optik dran sind; alles ist liebevoll und sehr schön konstruiert, bis ins letzte Detail. Für jugendliche Fahrer ist es perfekt. Für die wird es sicher ein Traumbike, um damit zur Schule und durch die Gegend zu fahren. Wirklich toll.«

 

Welche würdest du aussuchen für eine Spitztour?

Salom: »Die 39-Zero, wie ich sie nenne, weil meine Startnummer ja die 39 ist. Aber ich würde sicher auch gerne die neue 1290 Super Duke nehmen, die fantastisch geworden ist. Auch da hat KTM erstklassige Arbeit geleistet. Tolles Bike, unglaublich!«