Mackenzie

Red Bull Rookies: Interview mit Mackenzie-Duo

Tarran Mackenzie rührt im Red Bull Rookies Cup mit um. Der 17-jährige Brite ist der Sohn von Ex-500er GP-Pilot Niall Mackenzie. Wir haben uns mit dem Duo unterhalten.

Tarran, erzählst uns von Dir?

Tarran Mackenzie: Ich fahre im zweiten Jahr im Red Bull Rookies Cup, bin 17 Jahre alt, wohne in East Midlands und lerne auf dem College »motorcycle engineering«.

Du fährst parallel auch die Britische Meisterschaft?

Tarran Mackenzie: Ja, ebenfalls auf einer Moto3-KTM. Die Bikes sind gleich, bis auf die Auspuffanlage – ein Dämpfer in der British Championship, zwei Auspuffrohre bei den Rookies. Die Zweirohranlage gefällt mir besser, weil sie ist lauter.

Mackenzie

Welche Serie taugt Dir mehr?

Tarran Mackenzie: Mir gefällt der Red Bull Rookies Cup besser. Weil die Organisation großartig und die Konkurrenz viel stärker ist. Zu Hause habe ich schon ein paar Rennen gewonnen, hier muss ich mich anstrengen, um in die Punkte zu fahren. Ich lerne im Rookies Cup also mehr und kann eher mein Fahrkönnen verbessern.

Wie lässt sich die KTM RC250R fahren?

Tarran Mackenzie: Sehr schön. Letztes Jahr habe ich noch das 125er Zweitakt-Bike gesteuert. Ein 250er Viertakter lässt sich leichter und angenehmer fahren. Mir taugt es sehr.

Wo soll das Ganze einmal enden?

Tarran Mackenzie: Mein Ziel ist die Motorrad-Weltmeisterschaft. Hoffentlich, eines Tages.

Dein Vater Niall war selbst aktiv, große Hilfe?

Tarran Mackenzie: Ganz bestimmt, weil er mich immer bestmöglich unterstützt. In England vielleicht noch mehr als hier, weil dort haben wir zwei Mechaniker, er kann also an die Strecke zuschauen und mir hinterher Tips geben, zur Linienwahl, übers Bremsen undsoweiter. Auch mein älterer Bruder Taylor fährt in der 125er Meisterschaft, er kann mir auch einiges erzählen.

Einen Ex- und zwei aktive Rennfahrer in der Familie – Deine Mutter muss starke Nerven haben?

Tarran Mackenzie: Yeah, einfach ist es nicht. Jan hat die ganze Karriere von Dad mitgemacht, sie hat Verständnis für unsere Racing-Leidenschaft, natürlich ist sie immer nervös. Sie bleibt inzwischen zu Hause. Nur beim Silverstone-GP wird sie vorbei schauen.

Niall, wie geht es Dir, was machst Du, wenn Du Tarran nicht beim Red Bull Rookies Cup begleitest?

Niall Mackenzie: Ich komme zurecht, der Rennsport war gut zu mir, ich habe ein Haus und ein Auto, es gibt immer viel zu tun. Ich arbeite als Instruktor bei Trackday Events, schreibe für die Internetseite Visor Down, kommentiere als Gast bei Red Bull TV und bin Fulltime-Manager von zwei rennfahrenden Söhnen. Langweilig ist mir nie.